Leitbild

In einer über drei Jahre (2006, 2007 und 2008) hinweg angelegten Befragung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern über das damals von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium getragene standardisierte SEIS-Programm schälten sich drei Schwerpunkte heraus, deren gezielte Bearbeitung sich alle drei beteiligten Gruppen wünschten: Transparenz, Wertschätzung und Kommunikation.
In einer großen Konferenz mit Workshop-Charakter, an der zahlreiche Lehrkräfte, Eltern und Schüler/-innen am 17. Januar 2008 teilnahmen, wurden Maßnahmen herausgearbeitet, wie man die drei Eckpunkte konkret angehen könne. Das Leitbild solle weiterhin aus eben diesen drei Eckpunkten bestehen bleiben.
Eine erste breit gestützte Maßnahme war die Gründung einer ELSA-Steuergruppe, die in der Zwischenzeit mit 10 ELSA-Projektgruppen arbeitet. In allen Gruppen arbeiten jeweils Eltern (E), Lehrkräfte (L) und Schüler/-innen (S) in Arbeitskreisen (A) zusammen. Diese Aktivitäten wurden in der Zwischenzeit vielfach ausgezeichnet und unter anderem bei der Fremdevaluation durch das Landesinstitut für Schulentwicklung mit der „Exzellenzstufe“ ausgezeichnet.
Eine weitere Maßnahme war ein von der ELSA-Projektgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ erarbeiteter Flyer, der die Leitbildeckpunkte aufgreift:
Schließlich wurden für die „Transparenz im Unterricht“ von der GLK vielfache Maßnahmen beschlossen:

Transparenz in der Notengebung

  • Klassenarbeiten werden mindestens eine Woche vorher angekün­digt. Die Stoffschwerpunkte werden dabei ver­lässlich angegeben.
  • Schriftliche Wiederholungen über die Inhalte der vorange­gangenen Unterrichtsstunden werden in der Regel ange­kündigt, können aber auch („aus pädagogischen Erwä­gungen“) unangekündigt geschrie­ben werden.
  • Die Punkteverteilung bzw. in bestimmten Fächern andere Bewer­tungsmaßstäbe werden den Schülerinnen und Schülern auf dem Aufgabenblatt der Klassenarbeit be­kannt gegeben.
  • Bei jeder Klassenarbeit und jeder schriftlichen Wiederho­lung wird neben der Individualnote der Klassen- bzw. Kursdurchschnitt an­gegeben.
  • Zum Beginn des Schuljahrs gibt die Lehrkraft an, ob und gegebenenfalls wie viele schriftliche Wiederholungen un­gefähr im Schuljahr geschrieben werden und wie sie ge­wichtet werden.
  • Schülerinnen und Schülern können auf rechtzeitige Nach­frage zusätzliche Möglichkeiten angeboten werden. Die Absprache muss bis zum 1. Mai erfolgt sein.
  • Mündliche bzw. praktische Noten werden in bestimmten Abständen am besten schriftlich mitgeteilt. Oft eignet sich dafür die Klassenar­beit.
  • Eine Besprechung der Arbeit bzw. eine anderweitige Rück­meldung über den Erwartungshorizont erfolgt.
  • Noten werden in der Klasse nicht öffentlich vorgelesen.
  • Im Schriftlichen ist auch auf die Form Wert zu legen.

Ein Leitbildprozess ist nie ein abgeschlossener Prozess. Deshalb arbeiten wir weiter an der konkreten Umsetzung der drei Leitbild-Eckpunkte. Wir danken gleichzeitig allen, die mit Vehemenz in den vergangenen Jahren in vielen ehrenamtlichen Stunden an unserem Leitbild gearbeitet haben und die täglich um die Umsetzung bemüht sind.
OSD Mark Overhage

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