Presseberichte

Andi Salzer



Suchtprävention am Gymnasium Bad Waldsee

Bad Waldsee – Am Dienstag, den 31.01.2012 fand am Gymnasium Bad Waldsee für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse eine Suchtprävention statt. Andreas Salzer (42), Personal Coach, Streetworker und Veranstalter der Suchtprävention war schon in den vergangenen Jahre mehrmals zu Besuch am Bad Waldseer Gymnasium. Er vermittelte, welche Ursachen und Gefahren die Einnahme von Drogen bis hin zum Suchtverhalten haben kann. Ihm gelang es, den Jugendlichen die Augen zu öffnen und sie über Drogen aufzuklären.

Die Schüler wurden freundlich mit einer brennenden Kerze und einem Stuhlkreis empfangen. Andreas Salzer stellte sich vor und erzählte, dass er viel mit Drogenabhängigen und Suchtkranken zu tun hat. Er begann seinen Vortrag mit einer Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler: Sie sollten auf einen selbst gefalteten Papierflieger schreiben, was sie innerhalb von sieben Tagen zum „Held“/ zur „Heldin“ machen kann.

Danach folgte ein spann
ender Vortrag über Alkohol. Die Schüler hörten interessiert zu und stellten immer wieder Fragen. Andreas Salzer zeigte den Schülern Videos zum Thema Alkohol und klärte sie über die möglichen Folgen auf.


Damit die Schüler selbst ein Gefühl bekommen konnten, wie es sich anfühlt wenn man betrunken ist, baute Andreas Salzer einen Parcour mit Bobbycars und Hütchen auf. Mithilfe einer speziellen Brille bekamen die Schüler erstmals ein Gefühl dafür, wie ein Mensch seine Umgebung wahrnimmt, wenn er 1,3 Promille im Blut hat. So mussten die Schüler versuchen, den Parcour im Slalom mit den Bobbycars zu meistern – was sich als eine Herausforderung für die Schüler herausstellte. Viele Schülerinnen und Schüler waren erstaunt darüber, welche Wirkung der Alkohol speziell auf die Wahrnehmung der Umgebung hat.

Des weiterem klärte er die Jugendlichen über andere Drogen auf – beispielsweise über LSD oder Marihuana.

Nun waren die Schüler wieder an der Reihe – sie fanden sich in 3 verschiedenen Gruppen zusammen. In Gruppe 1 gestalteten die Jugendlichen Plakate unter dem Motto „Was mich stark macht“. Die Schüler in der 2. Gruppe  schrieben auf, was sie sich für dieses Jahr vornehmen wollen. In Gruppe 3 schrieben sie auf einen Wasserball, der die Erde symbolisierte, was sie an der Welt stört und wie sie das verändern wollen.

Des weiteren machte er den Schülern klar, dass sie jederzeit Hilfe aufsuchen können, wenn sie Probleme haben. Aus eigener Erfahrung sprechend, kam sein Vortrag sehr glaubwürdig und gut bei den Schülern an. 

 


 

 

 

Bildungsstiftung



Bad Waldsee - Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schulen Bad Waldsees sowie der Teilorte Haisterkirch und Reute zusammen mit deren Fördervereinen wieder vier Tage lang auf dem Bad Waldseer „Adventszauber" in der Hütte der Bildungsstiftung Bad Waldsee: Der Verkauf von „Alpen-Döner", einer Art Raclette, alkoholfreiem Apfel-Punsch und Glühmost sowie die täglichen Vor- und Nachbereitungen wurden von Elternvertretern, Lehrern und Stiftungsmitgliedern übernommen. Durch dieses ehrenamtliche Engagement und den beherzten Einsatz konnte ein erheblicher Überschuss in Höhe von 2100€ erwirtschaftet werden, der den Schulen bzw. deren Fördervereinen als Spende durch die drei Vorstände der Stiftung, Dr.R. Schaette, B. Schultes sowie A. Sproll noch pünktlich zu Weihnachten übergeben wurde.

So erhielten die Eugen-Bolz-Schule, Abt-Hermann-Vogler-Schule, Durlesbachschule, Döchtbühlschule, Förderschule, Realschule und das Gymnasium in einer kleinen Feier in der Realschule am vergangenen Dienstag je 300 Euro für schulische Projekte im Jahr 2012.


Auch für den Weihnachtsmarkt 2012 ist wieder an eine gemeinsame Aktion der Bildungsstiftung mit den Schulen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen gedacht. Auf dem Bild freuen sich über die Spende (links beginnend)  Peter Kühndel (Förderverein EBS), Anton Sproll (Bildungsstiftung), Alexander Dorn (Schulleiter Eugen-Bolz-Schule), Dr. Roland Schaette (Bildungsstiftung), Günther Aßfalg (Schulleiter Döchtbühlschule), Josef Forderer (Schulleiter Förderschule), Rosa Eisele (Ortsvorsteherin Haisterkirch), Dr. Wolfram Winger (Schulleiter Gymnasium), Werner Geiss (Schulleiter Durlesbachschule), Frieder Schmid (Schulleiter Realschule) und Bernhard Schultes (Bildungsstiftung).

Bericht und Bild von Anna Pinzger / Quelle: derwaldseeer.de

Afrikahilfe



Im Waldseeer erschien ein Artikel über das bei uns anlaufende Patenschaftsprojekt mit der Schule in Tansania. Hier der Text:

Bad Waldsee - In kleiner Runde fand ein Abschluss zum Projekt „Wir helfen Afrika" im Gymnasium Bad Waldsee statt. Sicher erinnert man sich noch an letztes Jahr - als die Aktion 32 Städte für „Wir helfen Afrika" gestartet haben (siehe auch unter www.wir-helfen-afrika.de) Bad Waldsee war hierbei ein sagenhafter 2. Platz gegönnt. Bernhard Schultes als Stadtkoordinator hat mal wieder bewiesen, wenn es was anpackt, hat es Hand und Fuß und kommt zu einem guten Ende.


Über 60.000 Euro waren damals durch die verschiedensten Aktionen zusammengekommen. Es war relativ schnell klar, dass man das Projekt des Ehepaares Blasers aus Gaisbeuren unterstützen wird. (www.klumpfuss-feuerkinder.de). Hier hat man einfach auch einen Ansprechpartner vor Ort, der konkret über die Entwicklung des Projekts berichten kann. Seit 1998 ist das Ehepaar in dieser Mission unterwegs.

Ein ganz besonderer Abend war dann am Montag dieser Woche, als zugleich das Schulprojekt Lyandembela Secondary School, Ifunda-Kibanoni, Diözese Iringa mit dem Gymnasium Bad Waldsee beschlossen wurde. Dieses Projekt wird getragen durch die ELSA Gruppe am Gymnasium (Eltern-Lehrer-Schüler-Arbeit). Stellvertretend waren hierzu die beiden Lehrerinnen Vanessa Schmid und Simone Villinger gekommen. Diese beiden werden auch im kommenden Sommer die letzte Ferienwoche mit Blasers nach Tansania gehen um vor Ort das Projekt zu besichtigen. In einem ersten Schritt soll ein Brunnen mit Trinkwasser für etwa 600 Schülerinnen und Schüler gebaut werden.

 


Gottfried Eisele, stellv. Schulleiter berichtet über den langgehegten Wunsch eines guten Projektes. Auch er fühlt sich durch Blasers sehr gut betreut und hofft auf fruchtbare Entwicklungen. Die beiden Lehrerinnen würden sich auch über Unterstützung von außen sehr freuen und sind schon jetzt dankbar dafür.

Bei einer symbolischen Scheckübergabe wurden nun noch die letzten 9.300 .-€ aus dem Spendenprojekt übergeben. Diese werden für medizinische Hilfe vor Ort (Operationen, Medikamente und Verbandsmaterial benötigt) Sehr positiv ist bei dieser Sache, dass das gespendete Geld zu 100 % den hilfsbedürftigen Familien und Kindern zu gute kommt - so verspricht es Monika und Horst Blaser. Gerne dürfen sie auch die beiden kontaktieren. Gerne erzählen sie über ihr Projekt und zeigen ihnen auch entsprechendes Informationsmaterial.

Sicher werden wir in der kommenden Zeit immer wieder in Berichten über die beiden Projekte lesen können und sind schon jetzt auf den Verlauf gespannt. Viel Kraft und Gute Ideen wünschen wir schon jetzt.

Kontaktadresse für das Hilfsprojekt Kinderhilfe Tansania bei Monika und Horst Blaser, Sonnebühl 9, 88339 Bad Waldsee-Gaisbeuren, Tel. 07524-5388, horst.blaser@t-onlline.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.klumpfuss-feuerkinder.de

 

Text und Fotos Steffi Rist

Grundschulempfehlung

Schwäbische Zeitung
15.12.2011

Grundschulempfehlung: „Druck vom Kessel ist weg“

Eltern und Lehrer in Bad Waldsee und Aulendorf sehen Landtagsentscheidung gelassen

Von Sabine Ziegler

Gemeinschaftsschule

Schwäbische Zeitung
15.12.2011

Gemeinschaftsschule ist vorerst nicht geplant

Bad Waldsee/Aulendorf (sim) - Die baden-württembergische Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule vorgelegt. Rund 30 Starterschulen soll es im Land geben, die im Herbst 2012 beginnen. „In Bad Waldsee ist die Installation einer Gemeinschaftsschule für das nächste Schuljahr nicht vorgesehen“, sagt Brigitte Göppel, Pressesprecherin der Stadt. Auch in Aulendorf gibt es keine konkreten Pläne.

Biologie des Bösen

Wie entkommen wir der Aggressionsspirale? - Vortrag von Dr. Thomashoff am Gymnasium

Dr. Hans-Otto Thomashoff, Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Buch-Autor setzte sich mit dem Thema auf Einladung des Freundeskreises des Gymnasiums Döchtbühl und Biologie-Lehrer Hans Ehinger im Musiksaal des Gymnasiums vor ca. 50 Zuhörern auseinander.

Wie kommt es zur Aggressionsspirale? Ist es die triebhafte Natur des Menschen, wie sie schon im Diskurs zwischen Freud und Einstein besonders für die dummen Leute angenommen wurde, oder sind es die Gene? Immerhin sind bei der Fruchtfliege die Anlagen für Männlichsein und Aggressivität miteinender gepaart. Oder ist es das Gehirn, das aufgrund seiner großen Plastizität zu dem wird, was es später ist. Lernen basiert immer auf Erfahrung und die beginnt schon beim Embryo. Stresserlebnisse prägen schon im Mutterleib das Gehirn. Später können Stresserlebnisse, werden sie nicht bewältigt und bearbeitet zu traumatisierten Charakterstrukturen führen. Wer Aggression erfahren, gequält wurde und dies nicht verarbeiten konnte, legt diese Erfahrungen in von der Wirklichkeit abgespaltener Form ab und kann selbst wieder zum Täter werden. Nicht nur beim Einzelnen, sondern auch in Gruppen, ja Völkern ist das beobachtbar: Kosovo, Afghanistan, Ruanda, alte traumatische Konflikte müssen thematisiert werden, sonst wiederholen sie sich fortwährend.

Wie geht es anders? Anti-Stress und Anti-Angst-Medikamente wurden synthetisiert und getestet, sie versagen wenn beim Getesteten eine gute Beziehung zu seinen Mitmenschen besteht. Eine gute Beziehung ist wirkungsvoller als jede Medizin. Auch etwas schaffen , seine Wirkmächtigkeit erfahren, schafft Wohlgefühl und schlägt jede Pharmazie. Liebevolles Verhalten von Rattenmüttern erzeugt Rattenkinder, die liebevolle  Rattenmütter-/väter werden, nicht nur bei Ratten. Was ist die Konsequenz? Das Gehirn ist immer flexibel und stets interaktiv. Aggression und Aggressionsbereitschaft haben viel mehr mit Lernen und Erfahrung zu tun, als wir glauben. Wir können einiges dafür tun.



Stress ist zu vermeiden, von früh an. Am schädlichsten ist frühkindlicher Stress.

Gute Beziehungen beugen vor: Einsicht in das Geschehen und Verdau von Gefühlen sind positiv. Jeder braucht Raum zur Entfaltung seiner Wirkmächtigkeit: Etwas schaffen macht Flow, erzeugt Wohlgefühl.

Konflikte zu managen kann man lernen, hier sind Kindergärten und Schulen gefordert, neben dem Elternhaus.

Das Thema Aggressionspirale hat nicht nur eine individuelle Seite, sondern wir entscheiden mit, wohin unsere weitere Evolution hingeht, so der Referent und Autor.

Dr. Ulrich Walz, Bad Wurzach

Vorlesewettbewerb



Schulsieger Vorlesewettbewerb Gymnasium stehen fest

Auf der Webseite "derwaldseeer.de" erschien ein Artikel über den Vorlesewettbewerb bei uns an der Schule. Hier die Seite im Original!  Wer die Bilder in der Bildergalerie sehen will: Hier lang. Und hier der Text des Artikels:

Bad Waldsee - Die Schulsieger für den bundesweiten Wettbewerb 2011 stehen nun fest: Am vergangenen Freitag trafen sich die Klassensieger der sechsten Klassen in der Mediothek des Schulzentrums, um dort vor der Jury vorzulesen. Mit im Kommittee saßen neben den Deutschlehrern Herr Steiner, Frau Dr. Wirth und Frau Villinger der Schulleiter Dr. Winger, Karl Birkle von der Stadtbücherei und der Besitzer der Stadtbuchhandlung, Dominik Souard.

Zunächst wurden Texte vorgelesen, die die Schüler selbst herausgesucht und geübt hatten. Dabei kam es unter anderem auf perfekte Lesetechnik, die Gestaltung der wörtlichen Rede und das Textverständnis an. Daraufhin stand ein fremder Text an, der ohne Vorbereitung gelesenw wurde.

Das Rennen zwischen  Pauline Wolf (links, Nina Wild (mitte) und Paula Windholz (rechts) verlief denkbar knapp und dementsprechend lange dauerten die Beratungen. Pauline Wolf trat schließlich als Siegerin hervor und darf das Gymnasium nun in der Kreisrunde in Ravensburg vertreten.

Die Stadtbuchhandlung verlieh allen Teilnehmerinnen Buchpreise, die Siegerin durfte sich zusätzlich über einen Buchgutschein freuen.

Schulmilch

Schüler des Döchtbühl-Bildungszentrums sagen Danke für die Schulmilch-Spende